Das Theaterstück wurde im ehemaligen Durchgangsheim Alt Stralau am 07.11.2014 uraufgeführt. Anschließend soll durch die Berichterstattung über die Entstehung der einzelnen Phasen- vom Aufbau einer Theatergruppe bis zur Aufführung - einer breiten Öffentlichkeit informiert werden. Die Endproduktion läuft auf Hochtouren.

Wann und wo die Produktion aufgeführt wird steht noch in den Sternen.

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Die Grundidee: Entstehen und Werden eines vielschichtigen und längerfristigen Pilotprojektes in Anlehnung zur Aufarbeitung für und mit ehemaliger Heimkinder.


Schwerpunkt : Auseinandersetzung mit der Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft.


Vergangenheit - Augen zu und durch:

Zwar war - zumindest theoretisch - die Würde der "Schutzbefohlenen" unantastbar, doch in Zeiten der "schwarzen Pädagogik" lief das Geschäft ,,Umerziehung" mit dem Wirtschaftsfaktor "Staatskinder" nur auf die Grundversorgung des Körpers hinaus.


Gegenwart - Ziel war es, die herkömmlichen festgefahrenen Therapieansätze an einem Fallbeispiel, in Frage zu stellen. Oft werden im sozial-medizinischen Gutachten “vorwurfsvolle und anklagende, z.T. entwerfenden im Sinne fehlerhafte Diagnosen “ voreilig in Beurteilungen aufgeführt.


Zukunft - Was erwartet ehemalige Heimkinder, wenn sie wieder aus unterschiedlichen Gründen in einem Seniorenheim untergebracht werden.


Abschlussszene - Viele ehemaligen HK arbeiten heute in unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen und müssen sich irgendwie in der komplexen schnelllebigen Organisation Arbeitswelt sich den bedingten hierarchischen und erneuten willkürlichen erfahrenen und empfundenen Rahmenumständen zu Recht finden.